Executions in 2013: min. 778 plus 'thousands' in China

Gästebuch

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Gerd Schober

Sunday, 26-01-14 16:06

Ich habe mal eine Frage.

Auf eurer Startseite werden Online-Petitionen empfohlen. Auch ich unterzeichne oft, frage mich aber, ob die Unterschrift eines Ausländers überhaupt zählt. Das sind schließlich innenpolitische Themen und man wird sich möglicherweise (etwa in Ohio) diese "Einmischung" aus dem Ausland bestenfalls verbitten oder schlimmstenfalls mit einer "Jetzt erst recht"-Haltung reagieren.

Wie seht ihr das? Gibt es Erfahrungen hinsichtlich der Reaktion der Staaten?

Mit freundlichen Grüßen
Gerd Schober

 

Sanja Tönnese

Friday, 17-01-14 21:47

Ob es einen Sinn macht, Menschen wegen ihrer Verbrechen hinzurichten ist fraglich....jedoch bin und bleibe ich mit meinen Emotionen zuerst mal beim Opfer, nicht beim Täter. Jeder Mensch besitzt ein Unrechtsbewusstsein, Jeder Mensch kann entscheiden, wie er sein Leben gestalten und Leben möchte. Wer sich auf die schlimmste Weise strafbar macht, nämlich einem anderen das Leben zu nehmen, sucht sich letztlich sein Schicksal selbst aus. Sorry...aber ich kann nur wenig Sympathien einem Menschen entgegenbringen, der das Leid der Opfer und das der Angehörigen billigend in Kauf nimmt, um die eigenen perversen Phantasien zu befriedigen. Ich erinnere kurz an Ted Bundy oder an Ronald Phillips, der ein dreijähriges Kleinkind vergewaltigte und brutal tötete. Warum sollte solch ein Mensch je wieder rauskommen? Und was ist die Alternative zur Todesstrafe? Ist es besser einen Menschen 40,50 oder mehr Jahre einzusperren?
Jeder der Kinder hat ist sicherlich nicht traurig, wenn solche Menschen nicht mehr in die Gesellschaft gelassen werden!

 

Paul-Moritz Borchert from Hannover

Tuesday, 15-10-13 23:00

Sehr geehrte Frau Jessica R. natürlich darf man die inhaftierten nicht über einen Kamm scheren da gebe ich ihnen recht dennoch finde ich das es eine selbstverliebte form von Gerechtigkeit ist zu sagen ich bestrafe jemanden damit das ich ihm jede form von menschlicher Entfaltungsfreiheit nehme und mich damit brüste, das ich human gehandelt habe. Eine solche Form der Bestrafung gleicht der Folter. Einen Menschen sein ganzes leben in einen raum zu sperren ist falsche Moral und führt letztendlich auch zum Tod was eine Gleichsetzung der Todesstrafe bedeutet. hochachtungsvoll. Paul-Moritz Borchert









 

Jessica R.

Monday, 14-10-13 12:04

Hallo Herr Borchert,

zu Ihrem Eintrag habe ich einige Anmerkungen, die natürlich meiner persönlichen Lebens- und vor allem Glaubenseinstellung entsprechen und daher meine subjektive Meinung sind.
Es steht natürlich jedem frei, anders zu denken.

1:
Es gibt auch außerhalb des Todestraktes, hier in der "freien Welt", Menschen, die skrupellos sind, und solche, die ein eher aktives Gewissen haben.
Ich glaube gerne, daß es auch im Todestrakt Leute gibt, die einfach böse und egoistisch sind, es gibt aber auch andere, die sich doch sehr zu ändern scheinen.
Ich fände es schade, wenn aufgrund des Verhaltens von einem oder mehreren Death Row Inmates gleich alle in einen Topf geworfen würden.

2:
Ich glaube, es gibt hier schon so einige, die auch an die Opfer denken - z.B. auch Mitglied beim Weißen Ring sind, um nicht nur "einseitig" zu arbeiten.
Es dürfte sich nur schwierig gestalten, auf der Homepage eines Vereins, der gegen die Todesstrafe arbeitet und daher seinen Fokus als Verein tatsächlich auf die Insassen gerichtet hat, im angemessenen Umfang auch über die Opfer zu berichten.
Hierfür gibt es dann entsprechende andere Initiativen und Vereine.

3:
Thema Recht auf Absolution verwirkt:
In meinem persönlichen Weltbild gibt es gar keinen "Rechtsanspruch" auf die "Absolution" anderer Individuen.
Vergebung halte ich - genau wie Freundschaft, Liebe und ähnliches - immer für ein Geschenk.
Und Verbrechen gehören bestraft; gar keine Frage: Absolution im Sinne von "Laissez-faire" sollte es wirklich nicht geben.
Allerdings denke ich, daß der Staat nicht hingehen sollte und den Straftätern das Leben nehmen.
Das sind in meinen Augen dann noch zwei Dinge, die unbedingt zu differenzieren sind.

 

Paul Borchert from Hannover

Friday, 11-10-13 23:11

Ich selber hatte Briefkontakt zu einem Inhaftierten und bin von einem Gegner zu einem Zweifler geworden. Ich habe in dem Austausch mit dem inhaftierten versucht, die menschliche Seite zu finden, die eine Ablehnung der Todesstrafe rechtfertigt. Leider musste ich feststellen das es dem Inhaftierten ausschließlich um sich selbst ging kein Wort des Bedauerns oder der Reue. Sie, sehr geehrte Damen und Herren sagen, man muss vergeben. Da haben sie recht. Aber es wird viel zu wenig an das Opfer gedacht und welche Qualen es durchleben musste. In dem Moment der Tat haben die Täter das recht auf Absolution verwirkt. Davon bin ich jetzt überzeugt.

 
 

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