Hinrichtungen 2013: min. 778 plus 'Tausende' in China

Gästebuch

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Gabi Uhl

Samstag, 29-09-12 14:32

Hallo Caro, hallo Karin,

bei unserem bisherigen Verfahren - Brieffreundschaftsgesuche mit kompletter Adresse online zu stellen, sodass jeder sich dort jemanden aussuchen kann - ist es uns nicht möglich zu beurteilen, inwieweit ein Häftling bereits Brieffreunde hat oder nicht. Wir beabsichtigen unser System umzustellen, sodass künftig die Adressen bei uns erfragt werden müssen und können dann zumindest beurteilen, wie häufig bestimmte Gefangene nachgefragt werden. Auch das wird letztlich nur ein Hinweis sein und keine konkrete Antwort auf die Frage nach der Anzahl der Brieffreunde. Das können wir letztlich auch nach dem neuen System nicht beurteilen. Zum einen gibt es ja noch mehr Organisationen, die Brieffreundschaften vermitteln, zum anderen ändert sich das unter Umständen, wenn Briefkontakte wieder abgebrochen werden. Inwieweit Darstellungen der Gefangenen selbst immer stimmen bzw. aktuell sind, wenn sie denn darüber Auskunft geben, wie viele Brieffreunde sie haben - und zu dieser Auskunft möchten wir sie auch nicht zwingen -, dafür können wir auch nicht garantieren.

So verständlich, wie ich es finde, dass man jemandem schreiben möchte, der noch keine Brieffreunde hat - wir können dazu keine verlässliche Auskunft geben. Und wir würden auch niemanden aus unseren Brieffreundschaftsgesuchen entfernen, wenn er/sie neben den bereits vorhandenen noch nach weiteren Brieffreunden sucht. Mittelfristig werden wir, wie gesagt, lediglich auf Nachfrage einschätzen können, welche Adressen bei uns häufiger bzw. noch gar nicht angefragt wurden. Mehr geht leider nicht.

Ansonsten ist es - so über den Daumen - wohl tatsächlich so, dass Anzeigen mit Foto, vor allem mit attraktiven oder netten Bildern, mehr Chancen haben. Und vermutlich auch solche mit ausdrucksvollerem Text als Anzeigen ohne Foto und mit nur kurzem, allgemein gehaltenem Text.

Im übrigen: Ich habe hier auch noch Briefe mit noch unveröffentlichten Gesuchen aus Texas liegen. Aber selbst da weiß ich nicht, ob es da bereits Brieffreundschaften gibt. Bei Interesse bitte Mail direkt an mich: gabi20uhl@aol.com.

Viele Grüße!
Gabi
- Initiative gegen die Todesstrafe e.V. -

P.S.: @ Karin: Wenn Ihr Brieffreund bei uns aus den Brieffreundschaftsgesuchen rausgenommen werden möchte, können wir seine Anzeige problemlos unsichtbar stellen.

 

XX

Mittwoch, 26-09-12 18:58

>>> Auf Wunsch des Verfassers / der Verfasserin des ursprünglich hier veröffentlichten Beitrags wurde dieser gelöscht.

Wir verweisen aus gegebenem Anlass auf unsere Datenschutzerklärung: "Bitte beachten Sie, dass persönliche Informationen, die Sie in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Gästebuch etc. veröffentlichen, von anderen Benutzern missbraucht werden können."

Bitte überlegen Sie vorher, was genau Sie hier veröffentlichen möchten! Danke.

Gabi Uhl
- Initiative gegen die Todesstrafe e.V. - <<<

 

Carolin Cordes

Dienstag, 25-09-12 18:00

Ich habe eine kurze Frage:
Auch ich habe mich entschlossen jemandem zu schreiben, die Entscheidung wem fällt mir allerdings sehr schwer.
Werden die Menschen, die bereits bestehende, regelmäßige Brieffreundschaften pflegen aus dieser Liste genommen?
Ich würde gerne jemandem schreiben, der vielleicht auf einen Briefkontakt wartet, aber bis jetzt noch keinen gefunden hat!

Liebe Grüße und ein großes Lob an die Website hier!
Ich fand es sehr informativ und gut, durchdacht gestalltet!

Caro

 

Gabi Uhl

Freitag, 14-09-12 17:02

Hallo Silvia,

wir freuen uns, dass wir mit unserer Website Ihr Interesse für das Thema Todesstrafe wecken konnten, und auch über Ihr Interesse an einer Brieffreundschaft. Leider haben wir keine Kapazitäten, um einen Übersetzungsdienst anzubieten. Ich kenne aber mehrere Fälle, wo sich jemand im Bekanntenkreis Hilfe zum Übersetzen geholt hat - vielleicht auch eine Option für Sie? Übersetzungsprogramme taugen leider nicht viel, können aber eine unterstützende Hilfe sein, wenn man zumindest ein paar Grundlagen im Englischen hat. Im übrigen gilt immer: Es kommt keinesfalls darauf an, grammatikalisch alles korrekt zu machen - man muss lediglich verstanden werden.

Zu der Idee eines Forums zum Austausch: Ein öffentliches Forum halte ich persönlich für schwierig. Ich habe mich lange Zeit an dem Forum der Website todesstrafe.de - heute zu erreichen unter todesstrafe.com - beteiligt. Es ist ein öffentliches Forum, in dem Pro und Contra der Todesstrafe diskutiert werden können. Die Erfahrung hat aber gezeigt, wann immer sich dort Leute mit Brieffreunden im Todestrakt zu Wort gemeldet haben, dass vor allem Befürworter der Todesstrafe über diese geradezu hergefallen sind. Das glich dann eher einem Spießrutenlauf, sicher aber keinem Austausch in einem geschützten Raum, wo Anti-Todesstrafen-Aktivisten unter sich sind oder von Andersdenkenden zumindest respektiert werden.

Ich halte daher das Angebot eines öffentlichen Forums in unserer Website für problematisch. Für Mitglieder gibt es allerdings ein internes Forum, über das wir uns austauschen und gegenseitig auf dem Laufenden halten. Nichtmitglieder können sich jederzeit hier im Gästebuch melden oder eine Mail an unseren Verein schicken, sodass wir natürlich auch für Nichtmitglieder da sind - aber eben leider nicht in Form eines öffentlichen Forums.

Viele Grüße,
Gabi Uhl

- Initiative gegen die Todesstrafe e.V. -

 

Silvia Breuder

Freitag, 14-09-12 08:59

Ein großes Lob an die Internetbetreiber dieser Homepage auf die ich durch Zufall gestoßen bin. Habe mir Zeit genommen und mich über vieles informieren können. Aufgrund dieser Seite habe ich mich nun auch dazu entschlossen einen Brief an einen Gefangenen zu schreiben. Ich muss ehrlich zugeben, ist ein komisches Gefühl, jemanden zu schreiben, den man überhaupt nicht kennt, von dem man überhaupt nichts weiß. Trotzdem hat jeder Mensch ein Recht auf Leben und wenn er dann seine Tat auch noch, evtl. aufgrund dieser Erfahrung einer Gefangenschaft im Todestrakt bereut, dann ist dieser Mensch nicht mehr oder weniger wert als wir anderen Menschen. Keiner kann in einen anderen Menschen reinschauen, keiner hat die Empfindungen und Erfahrungen so gemacht wie eben dieser zum Tode verurteilte Mensch. Jeder muss für sich uns sein Leben gerade stehen, aber keiner von uns hat das Recht über Leben und Tod zu entscheiden. KEINER. Ok, Strafe muss sein, aber Strafe durch Tod ist MORD.
Schade, dass es hier kein Forum gibt wo man sich austauschen kann, dies wäre noch ein kleiner Tipp meinerseits, auch für die Leute, die kein Mitglied sind. Ebenso wäre es vielleicht noch ein kleiner Denkanstoß, weil es mich auch persönlich betrifft, ich kann kaum Englisch, habe diesen Brief nun in Deutsch verfasst und habe keine Ahnung ob der Empfänger diesen je verstehen wird. Könnte jemand Briefe von Deutsch ins Englisch übersetzen?

Trotz allem ne tolle Page.
Gruß an alle
Silvia

 
 

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