Hinrichtungen 2011: min. 676 plus 'Tausende' in China

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Michael Rennings aus Ludwigshafen

Samstag, 02-02-13 00:02

Hallo Jessica R,

ich nehme mal an dass sich Dein
letzter Eintrag auf meinen letzten Eintrag bezog, was für andere villeicht nicht so klar hervorgeht, wenn sie nur Deinen Eintrag lesen.

Wie auch immer,

ich weis eigentlich nicht so genau was Dein letzter Eintrag nun aussagen soll.
Selbstverstänlich weiss ich, dass derjenige der seinen Mund aufmacht, warum auch immer,Angriffen ausgesetzt ist.

Wenn diese Angriffe allerdings nicht nur verbal bleiben sonder in Drohungen massiverer Art übergehen
dann ist dass schon etwas "Böses" wie du es nennst.

Mich kann so schnell nichts erschüttern, doch was mir in der letzten Zeit passiert ist schon sehr heftig.

Ich bin noch nie und würde niemals mit einem Befürworter der Todesstrafe so verfahren

Ich bin immer für Diskussionen, und wenn jemand ein
Beführworter der Todesstrafe bleiben will, dann höre ich auf und denke für ihn oder sie ist es so in Orndung.

Ich gehe das Risiko ein bedroht zu werden, denn sonst würde ich meine Artikel, nicht veöffentlichen, und damit meine ich nicht nur im Gästebuch hier,
Da das den Rahmen dieses Gästebuches sprengen würde.

Man sagt mir ich könnte ja ruhig gegen ungerechtfertigte Gewalt und somit gegen die Todesstrafe sein, müsste aber ja nicht unbedingt darüber schreiben ?!?.

Wie wird es wohl erst werden wenn ich meine Manuskripte möglicherweise irgendwann in einen Buch veröffentliche ?

Ich bilde mir nichts darauf ein, aber ich kann nun mal nicht anders als zu schreiben und dies zu veröffentlichen.

Es stimmt, als Gegener der Todesstrafe und ein aktiver Gegner der Todesstrafe ist mener Meinung
nach nur
der, der dies in Disskusionen um das Thema offen sagt,jedenfalls muss man da schon sehr hartgesotten sein
da anscheinend die Befürworter der Todesstrafe in unserem Land zunehmen.

Aber auch ich habe manchmal
Angst, da ich ein Mensch bin.

Und wen ich das hier unter Gleichgesinnten nicht äussern darf, wo sonst ?,

Freundliche Grüsse,

Michael Rennings

 

Jessica R.

Montag, 21-01-13 07:41

Das ist halt so....
Das Thema Todesstrafe ist sehr emotional besetzt und leider sind ohnehin viele Menschen nicht in der Lage, abweichende Meinungen zu akzeptieren.

Allerdings muß auch gesagt werden, daß es umgekehrt auch Todesstrafengegner gibt, die die Befürworter (selbst Angehörige von Verbrechensopfern) als blutrünstige Sadisten und was weiß ich beschimpfen.

Ich glaube, bei diesem Thema wäre schon viel gewonnen, wenn man bei seinem "Gegner" (ganz gleich aus welchem Lager) nicht gleich nur Böses unterstellen würde....

 

Michael Rennings aus Ludwigshafen

Mittwoch, 16-01-13 15:21

Erneut musste ich mich nach meinem letzten Eintrag ins Gästebuch beschimpfen lassen ich stehe auf der Seite der Täter, und würde die Opfer vergessen.

Das übliche Mittel um uns Gegner der Todesstrafe mundtot zu machen.

Dies ist nicht nur blanker Unsinn sondern auch sehr verletzend für mich.

Selbstverständlich gehört mein erstes Mitgefühl den Menschen die durch ein Gewaltverbrechen zu Tode kamen, und deren Hinterbliebenen.
Ich weis sehr wohl wieviel Elend ein Mörder über die Hinterbliebenen bringt,
Besonders wenn es sich um Kinder handelt.

Auch in meiner Familie wurde ein junger Mensch Opfer eines Mörders.

Ich weis also von was ich rede.

Auch ich habe damals nach der Todesstrafe gerufen.

Ich kann verstehen wenn jemand unter grossem seelischen Leid nach der Todesstrafe ruft.
Wer dies jedoch ständig und lautstark tut
sollte sich darüber im klaren sein dass er ein
Teil der Maschinerie Todesstrafe geworden ist.

Man kann ein Unrecht nicht mit einem anderen wieder gutmachen.
Sehr unbefriedigend ist die
Regelung der Sicherungsverwahrung.
Selbstverständlich darf ein Täter der auch nur die geringste Gefahr für seine Mitmenschen darstellt, nie mehr auf freien Fuss kommen.
Eine zufriedenstellende Regelung der Sicherungsverwahrung ist unumgänglich und muss sofort in Angriff genommen werden.
Warum dies nicht geschieht ist auch.
mir unbegreiflich.
Die Leute die dafür verantwortlich sind, und eine einheitliche Lösung des Problems verschleppen sind in einem grossen Maße mitverantwortlich für die Rufe nach der Todesstrafe.

Ich hoffe ich konnte einmal mehr meine Einstellung zu den Opfern, zu den Tätern, und zur Todesstrafe darlegen.

Michael Rennings

 

Kerstin Petschick aus Hessen

Freitag, 11-01-13 11:46

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch ein gesundes neues 2013.

Macht weiter so!

Grüße Kerstin

 

Michael Rennings aus Ludwigshafen

Mittwoch, 02-01-13 09:47

Hallo zusammen,

Nun ist die Welt doch nicht am 21. Dezember untergegangen.
Alles ist noch da.
Und damit leider auch die Todesstrafe.
Nach längerer Zeit, in der ich sehr viel geschrieben und nachgedacht habe, möchte ich heute doch
mal wieder ins Gästebuch schreiben.

Wie immer ist alles was ich nun schreibe natürlich nur meine eigene Meinung.

Bis vor noch gar nicht langer Zeit, war ich der festen Überzeugung, das das töten eines Menschen immer falsch ist.

Ist es das wirklich ?

Würde nicht jeder von uns wenn ein geliebter Mensch oder auch eine wildfremde Person angegriffen wird, und man diese nur retten könnte wenn man den Täter tötet,
würde nicht jeder dies tuen ?

Und was ist wenn ein Despot einen Krieg beginnt und die Gefahr besteht dass er sehr grosen Schaden anrichtet, so wie dies bei uns im dritten Reich war, wäre es nicht richtig ja sogar notwendig diesen Menschen zu töten um grösseren Schaden zu vermeiden ?


Wie ist es mit Krieg, ist Krieg immer falsch?

Wenn ein Land dessen Bürgern man eine Gehirnwäsche verpasst und eine Massenpsychose erzeugt hat , so wie dies ebenfalls im dritten Reich der Fall war,
Wenn so ein Land zu einer Gefahr für die ganze Welt wird wäre es nicht richtig gegen so ein Land in den Krieg zu ziehen.

Es gibt Umstände in denen man in den Krieg ziehen muss, um zu zeigen wie sehr man gegen
Krieg ist.

Pazifismus um jeden Preis kann nur falsch sein.

Es gibt also einen grossen Unterschied zwischen morden und töten.

Sie werde sich villeicht fragen was dies mit der Todesstrafe zu tuen hatt.

Nun, die Todesstrafe ist Mord, und ist natürlich wie ich schon des öfteren hier geschrieben habe mit diesen anderen Dingen verwurzelt.


Doch auch hier ist es nicht immer so einfach wie mann glaubt.

Was ist zum Beispiel mit den Nazi Kriegsverbrechern, die im Nürnberger Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden ?
War dies nun rechtens oder nicht ?

Meiner Meinung nach nicht, denn diese Leute waren gefangen und man hätte sie zu lebenslänglicher Haft verurteilen können.

Nur am Rande bemerkt, für diese Aussage musste ich mich schon des öfteren als Nazifreund und ähnliches was ich nun wirklich nicht bin, betiteln lassen.

Doch weis ich dass es viele Leute gibt, die zwar prinzipiell gegen die Todesstrafe sind, jedoch diese bei sehr grausamen und sadistischen Menschen angebracht finden.
ich kann zwar verstehen das Leute unter Umständen so empfinden , ich bin jedoch der Meinung, dass töten aus Rache was die Todesstrafe immer ist, in jedem Fall
nur falsch sein kann.

Genauso falsch ist es um der Macht willen um Güter willen wie zum Beispiel Erdöl.
oder um sogar der Religion Willen, was das perverseste
Morden überhaupt ist, um dieser Dinge willen einen Krieg zu beginnen und somit ein ganzes Volk zum Tode zu verurteilen und hinzurichten.

Mit diesem Artikel will ich nur darauf hinweisen, dass die Dinge nicht so einfach sind, dass alles zwei Seiten hat.

Die Todesstrafe sowie ungerechtfertigte Gewalt jedoch haben meiner Meinung nur eine Seite, nämlich eine schreckliche menschenverachtende und grausame.

Es gibt jedoch einen Fall in dem ich für die Todesstrafe bin.

Nämlich der Fall die Todesstrafe selbst zum Tode zu verurteilen.

Auch wenn wir es wohl nicht mehr erleben werden
der Kampf gegen willkürliche Gewalt und gegen Gewalt ohne berechtigte Gründe und somit natürlich auch gegen die Todesstrafe sollte ungebrochen immer weiter gehen bei jedem auf seine Art und Weise.

Ich habe bei mir erkannt, dass ich nunmehr dem Handeln, was bei mir schreiben und dieses zu veröffentlichen ist dass ich diesem Handeln verhaftet bin und nicht mehr den Resultaten.

Ich weis dass es vielen Menschen so geht und es werden Gott sei Dank im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr.

ich wünsche mir dass jeder sein Talente und Macht einsetzt um die Todesstrafe im kleinen sowie im grossen sowie alle Gewalt aus niederen Beweggründen,
zu beenden.

Am meisten bewundere ich die Leute die eine Brieffreundschaft mit einem zum Tode verurteilten Menschen eingehen um ihm seine verzweifelte Situation erträglicher zu machen.

Dazu braucht es viel Mut und Verantwortung.

Ich könnte das nicht.

Nun ja,mein Kampf gegen die Todesstrafe findet halt auf einer anderen Ebene statt.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr in dem sich hoffentlich die Gegner unberechtigter Gewalt und somit die Gegner der Todesstrafe weiter vermehren.

Michael Rennings

 
 

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