Hinrichtungen 2013: min. 778 plus 'Tausende' in China

Was kann man sonst noch tun?

Es gibt Menschen, die gerne etwas gegen die Todesstrafe tun möchten, die aber nicht die Zeit oder die finanziellen Mittel haben, einen Verein als aktives oder passives Mitglied zu unterstützen. Und für die auch eine Brieffreundschaft mit einem Todeskandidaten aus verschiedensten Gründen nicht in Frage kommt. Immer wieder werden wir gefragt, was man sonst noch tun könnte. Hier ein paar Ideen:

Das Wichtigste zuerst:
Informieren Sie sich regelmäßig - nur so können Sie auch angemessen argumentieren!

Gespräche

Eine Sache, die gerne vergessen wird, sind die Gespräche im Freundes- und Bekanntenkreis. Es ist viel leichter, mit jemandem, den man kennt über ein Thema zu sprechen als mit Fremden. Und die Menschen neigen dazu, Bekannten gegenüber offener für neue Ideen zu sein als gegenüber Fremden. Sprechen Sie mit Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten! Erzählen Sie von Ihrem Anliegen und den Dingen, die gerade aktuell geschehen sind. Auf diese Weise können Sie neue Mitstreiter gewinnen und auch andere dazu motivieren, sich z.B. bei Petitionen mit einzubringen.

Leserbriefe

Im Internet, Zeitungen und Zeitschriften wird das Thema Todesstrafe immer wieder aufgegriffen. Schreiben Sie Leserbriefe, stellen Sie falsche Aussagen richtig und informieren Sie, was tatsächlich geschieht.

Städte für das Leben

Die Gemeinschaft Sant’Egidio hat im Jahr 2002 die Initiative 'Cities for Life' (Städte für das Leben) gestartet. Städte werden aufgerufen, am 30. November ein symbolträchtiges Bauwerk ihrer Stadt in besonderer Art anzuleuchten. 2008 haben bereits 998 Städte an dieser Initiative teilgenommen und damit ihre Ablehnung der Todesstrafe ausgedrückt.

Setzen Sie sich mit Ihrem Stadtrat in Verbindung und erzählen Sie von dieser Initiative. Auch die Presse vor Ort können Sie informieren. Eine kurze Notiz oder ein Anruf bei der Redaktion reichen oft aus; die Redakteure werden von sich aus einen Bericht verfassen.

Weitere Informationen und Photos zu den 'Cities for Life' finden Sie hier.

Brieffreundschaften

Für Gefangene in den Todestrakten weltweit sind Brieffreundschaften oft das einzige Fenster zur Welt, das ihnen noch bleibt. Oftmals werden Gefangene selbst von ihrer Familie fallen gelassen und warten alleine über Jahre auf ihre Hinrichtung.  Eine Brieffreundschaft zeigt dem Gefangenen, dass er – trotz seiner Tat – noch immer als Mensch akzeptiert wird. Diese Briefe geben ihm Halt in seiner Situation und helfen ihm, die oftmals unmenschlichen Haftbedingungen zu ertragen. 

Haben Sie keine Bedenken, dass Ihr Englisch nicht ausreicht – was zählt, ist die Geste und der Gedanke.

 

Die Todesstrafe in der Welt

Es gibt leider noch 46 Staaten und Territorien, die eine Todesstrafe im Gesetz beibehalten und in den letzten zehn Jahren auch Hinrichtungen durchgeführt haben, unter ihnen auch Staaten wie die USA oder Japan.

Einen kleinen Überblick über die Todesstrafe weltweit finden Sie hier.

 

Shop

In unserem Shop bieten wir diverse Artikel an, mit denen Sie Ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Todesstrafe Ausdruck verleihen können. Es gibt Shirts, Pullover und Jacken in vielen verschiedenen Formen und Farben, aber auch Tassen, Taschen, Baseballkappen und Buttons.