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28.08.2017 | Arkansas: Gouverneur gewährt Jason McGehee die Umwandlung seines Todesurteils

Jason McGehee hätte im April dieses Jahres durch die Giftspritze sterben sollen, doch wurde seine Hinrichtung aufgeschoben. Nun hat Arkansas’ Gouverneur Asa Hutchinson sein Todesurteil umgewandelt.

Vor 21 Jahren wurde McGehee des Mordes an einem Teenager für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Im April hätte er zusammen mit sieben weiteren Insassen in einer Hinrichtungsserie von acht Exekutionen innerhalb von elf Tagen sterben sollen. Nach dem kürzlich erteilten Gnadenspruch wird er nun den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen müssen.

„Meine Intention, Gnade für Mr. McGehee walten zu lassen, ist unter anderem darin begründet, dass das Berufungsgericht vorgeschlagen hat, sein Todesurteil in eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung umzuwandeln“, so Hutchinson. Zudem hätten noch weitere Punkte und Geschehnisse seine Entscheidung beeinflusst. Beispielsweise habe er Gespräche mit der Opferfamilie geführt und auch noch einmal die gesamten Prozessakten durchgesehen. Weiterhin habe er es für richtig empfunden, McGehees Urteil dem seiner Komplizen anzugleichen, die ebenfalls eine lebenslange Haftstrafe zu verbüßen haben.

Am gleichen Tag, an dem Gouverneur Hutchinson das Gnadengesuch aussprach, setzte er den Hinrichtungstermin für Jack Greene, der für den 1991 verübten Mord an Sidney Burnett zum Tode verurteilt wurde.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die aktuell geplanten Hinrichtungen in allen Bundesstaaten der USA!

Quelle:
ualrpublicradio.org/post/arkansas-governor-grants-clemency-death-row-inmate-sets-execution-another
(25.08.2017, Jacob Kauffman)




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