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14.01.2013 | China: Serienmörder hingerichtet

Der im Juli 2012 für elffachen Mord zum Tode verurteilte Zhang Yongming wurde nun hingerichtet, dies gab die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Gerichtsquellen bekannt. Zur Exekution machte Xinhua keine detaillierten Angaben.

Der 57-Jährige war schuldig gesprochen worden, in der Provinz Yunnan zwischen 2008 und 2010 elf Menschen erdrosselt zu haben.

Er wurde im Mai 2012 verhaftet, weil man ihn des Mordes an einem 19-jährigen Opfer verdächtigte. Daraufhin nahm die Polizei ihn auch im Zusammenhang mit dem Verschwinden anderer Personen in der Region unter die Lupe.

Berichten zufolge soll er einige seiner Opfer zerstückelt und verbrannt haben, um Beweise zu vernichten. In den örtlichen Medien wurden Bewohner aus Zhangs Nachbarschaft zitiert, sie hätten bei ihm zu Hause Plastiktaschen gesehen, die offenbar Knochen enthielten.

Nach den Morden verloren zwölf Polizeibeamte, darunter auch der Polizeichef des Bezirks Jinning, ihre Posten.

Der laut Xinhua vom Gericht als "äußerst grausam" bezeichnete Zhang war bereits 1979 wegen "vorsätzlicher Tötung" zum Tode mit zweijährigem Aufschub verurteilt worden, doch sein Strafmaß wurde später verringert und man ließ ihn 1997 frei.

Quelle: bbc.co.uk