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09.02.2016 | Florida: 43 Insassen könnten eine Urteilsumwandlung erreichen

Nachdem am 12. Januar der Oberste US-Gerichtshof im Fall Hurst vs. Florida entschieden hat, dass es nicht dem Gesetz entspräche, wenn die Jury nur eine beratende Funktion in einem Todesstrafenprozeß einnehme und nicht wesentlich zur einer Entscheidung beitragen dürfe, könnte dies nun für 43 Insassen ein erneutes Aufrollen der jeweiligen Fälle bedeuten.

Dieses Gerichtsurteil bedeutet den größten Aufruhr um die Todesstrafe in Florida seit der Wiedereinführung 1976.

Michael Lambrix‘ Hinrichtungstermin, der für den 11. Februar in Florida angesetzt war, wurde aufgrund des Urteils schon verschoben. Ob die im März geplante Hinrichtung von Mark Asay stattfinden wird, ist noch immer fraglich.

Im Bundesstaat Florida sitzen 389 Insassen im Todestrakt, die zweithöchste Anzahl direkt nach Kalifornien.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
http://www.tampabay.com/news/politics/stateroundup/dozens-of-florida-death-row-inmates-expected-to-challenge-sentences/2264190
(04.02.2016, Steve Bousquet)

Link der New York Times zum Entscheid des Gerichtshofes:
http://www.nytimes.com/2016/01/13/us/politics/supreme-court-death-penalty-hurst-v-florida.html?_r=0
(12.01.2016, Adam Liptak)