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10.05.2013 | Indien/Deutschland: Intervention auf höchster Ebene

Am Donnerstag teilte die Deutsche Botschaft in Neu-Delhi dem Delhi Sikh Gurdwara Management Committee (DSGMC) mit, Deutschland setze sich bei Staatspräsident Pranab Mukherjee und Premierminister Manmohan Singh für die Umwandlung des Todesurteils von Devinderpal Singh Bhullar in eine lebenslange Haftstrafe ein.

Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden Manjit Singh GK sowie dem Generalsekretär des DSGMC erklärte die Botschaft, Bundespräsident Joachim Gauck habe Mukherjee und Singh ein entsprechendes Kommuniqué zukommen lassen.

Darin sagte Gauck laut dem DSGMC-Vorsitzenden, im Austausch mit Deutschland vor der Auslieferung Bhullars an Indien 1995 habe man verlauten lassen, dass entschieden worden sei, Bhullar in Indien nicht zum Tode zu verurteilen.

Bei dem Treffen waren auch die Ehefrau des Verurteilten, Navneet Kaur, und die Menschenrechtsanwälte Jaswant Kaur und Satnam Singh aus London anwesend. Navneet Kaur hatte Mitte April die Deutsche Botschaft gebeten, für ihren Mann zu intervenieren.

Außenminister Guido Westerwelle hatte ebenfalls diesbezüglich seinen indischen Amtskollegen Salman Khurshid angeschrieben mit der Bitte, die indische Regierung möge das Todesurteil umwandeln.

Quelle: Hindustan Times