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09.04.2013 | Irak: Sieben Verurteilte exekutiert

Gestern wurden sieben Iraker exekutiert, ungeachtet aller Rufe nach einem Todesstrafenmoratorium. Sie seien wegen terroristischer Taten verurteilt worden, sagte ein irakischer Beamter.

Damit stieg laut einer Quelle von AFP die Zahl der in diesem Jahr hingerichteten Personen bereits auf 29; im Vorjahr waren es 129 - eine der höchsten Hinrichtungsquoten weltweit.

Der irakische Justizminister Hassan Al Shammari kündigte vergangenen Monat an, Bagdad werde unbeirrt am Vollzug der Todesstrafe festhalten und sich nicht von Forderungen nach einem Moratorium beeinflussen lassen.

Kritik kam von seiten der Vereinten Nationen, außerdem Großbritannien, der Europäischen Union sowie Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch.

Quelle: Agence France-Presse