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05.10.2012 | Japan: Neuer Justizminister zum Thema Todesstrafe

Keishu Tanaka, stellvertretender Vorsitzender der Demokratischen Partei, wurde zum neuen Justizminister von Japan ernannt. Er wolle Todesstrafenfälle umsichtig prüfen, bevor er die Vollstreckung anordnen werde.

Nachdem sein Vorgänger Makoto Taki in den etwa vier Monaten seiner Amtszeit die Hinrichtung von vier Häftlingen angeordnet hatte - zwei davon erst letzte Woche noch -, gibt sich Tanaka eher zurückhaltend in dieser Frage.

"Ich denke sehr gründlich über die Durchführung der Todesstrafe nach, da das Gesetz diese vorsieht, doch ich werde jeden Fall eingehend prüfen, und nicht so sehr davon ausgehen, dass die Vollstreckung eine ausgemachte Sache ist", erklärte er bei seiner Amtsübernahme gegenüber Reportern.

Quelle: Japan Times