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20.05.2017 | Singapur: 31-jähriger Drogenhändler hingerichtet

Am 19. Mai ist in Singapur der wegen Drogenhandels zum Tode Verurteilte Muhammed Ridzuan Md Ali hingerichtet worden. Die Exekution des 31-jährigen fand im Changi Gefängnis statt.

Ridzuan war wegen dem Handel und Besitz von 72,5 Gramm Heroin vom Obersten Gericht in Singapur am 10. April 2013 zum Tode verurteilt worden. Seine Berufungsanträge waren von Berufungsgerichten in drei Instanzen ebenso wie sein letztes Gnadengesuch beim Präsidenten abgelehnt worden.

Auch die Europäische Union hatte erfolglos an die Regierung Singapurs appelliert, um die Hinrichtung aufgrund eines nicht-tödlichen Deliktes in letzter Minute aufzuhalten und eine Umwandlung des Todesurteils zu erlangen.

Der Handel mit Drogen steht in Singapur ab einer Menge von über 15 Gramm Diamorphinen unter der Todesstrafe. Die übliche Hinrichtungsmethode ist Erhängen.

 

Quelle und weitere Informationen:

"Singaporean drug trafficker executed at Changi Prison for heroin offence", The Straitstimes vom 19. Mai 2017; "European Union calls on Singapore authorities to halt execution of Muhammad Ridzuan", Online Citizen vom 19. Mai 2017.