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04.01.2013 | Virginia: Freilassung von Justin Wolfe blockiert

Nach einer Entscheidung von Richter Raymond A. Jackson vom 24. Dezember 2012 hätte Justin Wolfe am 3. Januar freigelassen werden müssen und nicht mehr unter Anklage gestellt werden dürfen, einen Bekannten zu einem Auftragsmord angestiftet zu haben.

Nur knapp eine Stunde vor Ablauf der festgesetzten zehntägigen Frist griff jedoch das Berufungsgericht in Richmond ein und verhängte einen Aufschub; es wolle diesen Monat erst noch selbst Beweise dazu hören.

Bei dem 4th Circuit Court of Appeals handelt es sich um das gleiche Berufungsgericht, das bereits im August 2012 eine frühere Entscheidung von Richter Jackson bestätigte. Dieser hatte vor über einem Jahr verfügt, Justin Wolfe müsse innerhalb von 120 Tagen ein faires Verfahren zugestanden werden oder er sei freizulassen. Nach Prüfung der Sachlage schloss sich seinerzeit das Berufungsgericht der Auffassung Jacksons an.

Bereits kurz nach der Anordnung Jacksons an Heiligabend hatten die Ankläger Berufung eingelegt. Sie wollen dem Vernehmen nach bis vor den Obersten Gerichtshof der USA gehen. Ob es dazu kommt und ob der Supreme Court überhaupt willens ist, den Fall um Justin Wolfe anzuhören, bleibt abzuwarten.

Quelle: Washington Post, CNN, 9 News Now