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22.04.2017 | Virginia: Gouverneur wandelt Todesstrafe von Ivan Teleguz in lebenslange Haft um

Virginias Gouverneur Terry McAuliffe wandelte nur wenige Tage vor dem geplanten Hinrichtungstermin die Todesstrafe von Ivan Teleguz in eine lebenslange Freiheitsstrafe ohne Möglichkeit der Bewährung um.

Am 25. April hätte Ivan Teleguz (38) hingerichtet werden sollen. Doch die Wiederaufnahme des Verfahrens brachte enorme Fehler während des ursprünglichen Prozesses ans Licht. Aufgrund von falschen Beweisen sei die Jury damals zum Todesurteil gekommen.

Teleguz war 2001 für den Mord an seiner 20-jährigen Ex-Freundin Stephanie Sipe zum Tod verurteilt worden.
Nach vielen Jahren konnte Michael Hetrick für den Mord verantwortlich gemacht werden, dieser allerdings behauptete, Teleguz habe für den Mord bezahlt. Der Staatsanwalt argumentierte, Teleguz habe sich vor den Zahlungen für das gemeinsame Kind mit Sipe drücken wollen.
DNA-Beweise verbinden Hetrick mit dem Mord und nachdem er einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingegangen ist, konnte er für sich das Todesurteil abwenden.

Teleguz' Anwälte hingegen behaupten nach wie vor, er sei unschuldig. „Es gebe keinen Grund zu glauben, Ivan Teleguz sei in den Mord verwickelt.“

2016 hatte Teleguz schon einmal einen Hinrichtungstermin, der aber aufgrund von neuen Fakten verschoben wurde.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
wtvr.com/2017/04/20/ivan-teleguz-statement/
(20.04.2017, Scott Wise)




www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de