Executions in 2013: min. 778 plus 'thousands' in China

Gästebuch

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Jessica R.

Friday, 14-03-14 19:57

@Nadine L.:

Auf die Frage, wie oft das denn nun vorkommt, daß ein Häftling seine/n Brieffreund/in auszunutzen versucht, kann ich nur vage antworten.
Es gibt halt keine Statistiken, wie viele Brieffreundschaften positiv verlaufen und wie viele negativ.

Nach den bisherigen Erfahrungen der Leute, die ich kenne (und auch nach meinen - allerdings noch nicht so langjährigen - Erfahrungen), kommt sowas halt vor, betrifft aber nicht die Mehrheit der Häftlinge.

Man muß halt immer dran denken, daß so etwas passieren KANN - und natürlich auch, daß die meisten dieser Menschen für Schlimmeres im Todestrakt sitzen als "nur" dafür, andere Menschen belogen oder manipuliert oder ausgenutzt zu haben.
Man sollte halt immer so ein bißchen "alert"
sein, zumindest in der Anfangsphase, bis man sich etwas besser kennt.
Und auch danach sollte man sich nicht zu irgendetwas bringen lassen, was man nicht möchte - sei es zu Spenden in einem Umfang, den man nicht leisten kann oder will, sei es zu irgendwelchen schlüpfrigen Briefen, die man weder erhalten noch versenden möchte, oder sonst irgend etwas.

Sollten Sie sich zu einem Versuch einer Brieffreundschaft entschließen und Sie kommen in eine Situation, in der Sie sich nicht sicher sind, was Sie davon halten sollen, können Sie sich gern jederzeit an die Initiative gegen die Todesstrafe wenden.

Ich hoffe, Ihnen damit wenigstens erst einmal so ein bißchen weitergeholfen zu haben.

Liebe Grüße
Jessica

 

Susan Nowacki

Thursday, 13-03-14 17:18

Hallo Melanie,

Sie können Bücher über jegliche Drittanbieter verschicken, nicht nur Amazon, sondern auch Alibris, wo man sehr günstig gebrauchte Bücher kaufen kann, oder andere. Auch Zeitungsabos können Sie für den Gefangenen ordern. Zudem gibt es seit dem letzten Jahr die Möglichkeit für Gefangene in Texas im Commissary des Texas Departement of Criminal Justice (kurz: TDCJ) via Internet einzukaufen. Alle 3 Monate im Wert von $ 50,00 und das, was dort angeboten wird. Ich weiß nicht, wie gut Sie Ihren Brieffreund kennen und was er bevorzugt, was er braucht oder ob jemand anderes dort schon für ihn "Einkäufe" tätigt (dann können Sie das ohnehin nicht auch noch tun; es geht eben nur 1x alle 3 Monate für $ 50,00). Grundsätzlich würde ich Ihnen immer vorschlagen, das vorher mit dem Gefangenen zu besprechen aber letztlich werden Sie das besser einschätzen können. Dort gibt es jedenfalls auch Schokolade, Duschgel, Briefpapier, Kugelschreiber, Kaffee und anderes. Die Webseite ist folgende: https://tdcj-ecommdirect.portal.texas.gov/

Mit besten Grüßen Susan Nowacki

 

Nadine L.

Monday, 10-03-14 01:07

Hallo,
ich spiele schon länger mit dem Gedanken eine Brieffreundschaft mit einem Insassen aufzubauen. Mir ist bewusst, dass es auch ein Stück weit Verantwortung mit sich trägt und wollte mal fragen, wie die Erfahrung von Ihnen sind. Sicherlich verlaufen solche Brieffreundschaften nicht unbedingt wie herkömmliche, aber das muss ja nicht unbedingt schlechter sein. Kommt es häufiger vor, dass Insassen versuchen, einen selbst zu beeinflussen oder auszuspielen? Diese Seite warnt vor solchen Vorkommnissen, aber ist das eher die Ausnahme?
Ich selbst bin vollkommen gegen die Todesstrafe und kann mir kaum vorstellen wie schlimm es ist auf seine Hinrichtung zu warten. Ganz egal welche Fehler man im Leben gemacht hat.
Ich hoffe auf ein paar Erfahrungsberichte. Danke schonmal im Voraus.

 

Peter Koch from Raiford / Kassel

Friday, 07-03-14 19:49

Lancelot Armstrong, seit 1991 in der Todeszelle von Florida schreibt, auch an Euch:
"...und hoffe dass die Menschen ermutigt werden sich zusammenzuschließen und vielleicht sogar helfen mit ihren Ideen. Auch wenn Leute bereit sind unsere Webseite auf ihrer zu verlinken, was es ja öfter gibt. Bitte sage zu all diesen Personen einen Gruß von mir, wenn Deine Zeit es erlaubt dies zu tun. Wir brauchen so viele Menschen die aufstehen und sprechen gegen die tödlichen Schemata in des Staates Florida, die dazu führen, dass immer mehr Menschen umgebracht werden...
...gerade in diesem Moment haben sie den Jamaikaner Paul ermordet, heute 2/26/14"

 

Tanja O. from Schweiz

Wednesday, 05-03-14 08:30

Hallo Melanie!
Zu deiner Frage wegen Geschenken nach Texas zu schicken.
Du darfst keine Lebensmittel schicken aber du kannst direkt über Amazon Bücher bestellen und direkt deinem Brieffreund schicken lassen.
Ich persönlich finde es sehr toll, dass du mit einem Häftling eine Brieffreundschaft hast. Dies ist in den meisten Fällen der einzige Kontakt in die "Aussenwelt". Wenn man bedenkt, dass die Insassen 23 Stunden in einer Zelle eingesperrt sind, ist ein Brief eine grosse Aufmunterung - wenn man dies so nennen kann! Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Energie, die wirst du gebrauchen.
Liebe Grüsse Tanja

 
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