Kunst aus dem Todestrakt

Es gibt in den Todestrakten der USA wie auch anderen Ländern einige Häftlinge mit erstaunlichen Begabungen und Fähigkeiten im künstlerischen oder schriftstellerischen Bereich. Nicht selten haben Insassen ihre Fähigkeiten und Talente – so erstaunlich es sich anhören mag – gerade dort entdeckt oder weiterentwickelt.

Kunst aus dem Todestrakt Collage

Die Gründe, warum sich Insassen der Malerei oder Schriftstellerei verschrieben haben, was sie damit bezwecken oder ausdrücken möchten, sind dabei so vielfältig und inviduell wie jede einzelne Persönlichkeit und die mit ihr verbundene Lebensgeschichte. Wir möchten daher an dieser Stelle eine Seite aufbauen, welche Gefangenen und ehemaligen Todestraktinsassen die Möglichkeit bietet, ihre Werke wie auch gegebenenfalls persönliche Lebensgeschichte zu teilen.

Aktuell verweisen wir hierzu auf bereits bestehende Seiten und Werke von Gefangenen, die Sie unter den folgenden Rubriken finden:


Nicht zuletzt ist es auch der Verdienst einiger Häftlinge, durch realitätsnahe Aufzeichnungen dem Betrachter Einblicke in Orte zu bieten, welche ansonsten der allgemeinen Öffentlichkeit nicht zugänglich wären.

So hat beispielsweise der nigerianische Künstler und ehemalige Todestraktinsasse Arthur Judah Angel durch Kohlezeichnungen die Verhältnisse nigerianischer Gefängnisse während seiner 16 Jahre Gefangenschaft im Todestrakt aufgezeichnet.


Aktuelle Veranstaltungen, Projekte & weiterführende Informationen

In unserer Projektwebsite “Leben im Todestrakt – Life on Death Row” zum Welttag gegen die Todesstrafe 2018 finden Sie über hundert Beiträge von Todestraktinsassen: Zeichnungen und Gemälde, Gedichte und Erzählungen.

Über den Blog Art Through Prison Bars gelangen Sie auf die Seite unseres Mitglieds Anja Claudia Pentrop, die selbst Künstlerin ist und sich neben ihrer eigenen Kunst ebenfalls diesem speziellen Thema gewidmet hat.