zurück zur Übersicht

11.04.2004 | Nigeria: Amina Lawal dankt für weltweite Unterstützung

Nachdem das Scharia-Berufungsgericht des nigerianischen Bundesstaates Katsina Amina Lawal im September vergangenen Jahres freigesprochen hat, traf Amina Lawal am 11. März 2004 mit einer Delegation von amnesty international zusammen und bedankte sich bei den Tausenden von ai-Mitgliedern und -Unterstützern, die sich für die Aufhebung des gegen sie verhängten Todesurteils eingesetzt hatten.

Amina Lawal war am 22. März 2002 durch das Scharia-Gericht in Bakori in Katsina zum Tod durch Steinigung verurteilt worden, weil sie als geschiedene Frau ein Kind geboren hatte, was nach der dort geltenden Scharia-Gesetzgebung den Tatbestand des 'Ehebruchs' darstellt.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht