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19.05.2004 | Texas: Kelsey Patterson 50 hingerichtet

Gouverneur Perry verweigerte die vom texanischen Begnadigungsausschuss geforderte Umwandlung mit der Begründung, dass die Frage, ob Patterson wegen psychischer Krankheit nicht hingerichtet werden könne, zehn mal von verschiedenen Gerichten geprüft worden sei und jede Instanz zu dem Ergebnis gekommen sei, dass es kein gesetzliches Hindernis für eine Hinrichtung gäbe.Ausserdem sei Patterson außerordentlich gewalttätig und da es in Texas kein lebenslänglich ohne Bewährung gäbe, sei nicht auszuschließen, dass der Angeklagte wieder freikommen könne. sagte Perry. Patterson wurde für einen Doppelmord hingerichtet, den er vor 12 Jahren begangen hatte. Er war mit einem Gewehr auf die Straße gegangen und hatte ohne erkennbaren Grund zwei Menschen erschossenWährend der Verhandlung gab er an, er würde durch Implantate ferngesteuert. Bereits 1981 wurde bei Patterson eine paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie diagnostiziert.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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