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28.02.2005 | China: Tödliches Neues Jahr

Wie überall auf der Welt, wünschen sich auch in China die Menschen zum Neuen Jahr Gutes. Die chinesischen Behörden wünschen vielen ihrer Bürger den Tod. Im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests, das in diesem Jahr auf den 9. Februar fällt, hat amnesty international (ai) einen deutlichen Anstieg der Hinrichtungen verzeichnet. Unvollständigen Statistiken zufolge sind allein in den letzten zwei Wochen 200 Menschen in China hingerichtet worden. In Berichten werden die Hinrichtungen damit begründet, dass sie 'den sozialen Frieden schützen' und der Bevölkerung ein 'sicheres und fröhliches Neujahrsfest' garantierten. amnesty international fordert die EU auf, bei der Entscheidung über die Aufhebung des Waffenembargos gegen China die katastrophale Menschenrechtslage zu beachten. An die chinesische Regierung richtet ai die Aufforderung, den Vollzug der Todesstrafe sofort auszusetzen.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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