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13.07.2005 | Missouri: Möglicherweise wurde vor zehn Jahre ein Unschuldiger hingerichtet

Bis zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung in den frühen Morgenstunden des 21. Juni 1995 beteuerte Larry Griffin seine Unschuld. Jetzt - mehr als 10 Jahre später - sollen die Ermittlungen in dem Fall neu aufgenommen werden. Jahrelange Untersuchungen, finanziert durch den NAACP Legal Defense and Educational Fund haben deutliche Hinweise für Griffins Unschuld ergeben: Ein Mann, der bei der Schießerei verwundet wurde gab an, dass Griffin nicht beteiligt gewesen sei. Darüber hinaus machte der Polizist, der als erster am Tatort war eine neue Aussage, die starke Zweifel aufkommen lassen an den Angaben des einzigen Zeugen, der Griffin als Mörder identifizierte.

Sollte es gelingen, in einem neuen Verfahren zu beweisen, dass mit Larry Griffin ein Unschuldiger hingerichtet wurde, hätte das wohl weitreichende Folgen für das Todesstrafensystem in den USA.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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