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03.04.2005 | Nordkorea: Mehrere öffentliche Hinrichtungen wegen Menschenschmuggel nach China

Einem japanischen Fernsehsender wurden Filmaufnahmen zugespielt, die die öffentliche Erschießung von drei Menschen in Nordkorea zeigen. Die Betreffenden sind an Pfähle gebunden und werden in Anwesenheit hunderter Zuschauer von drei Männern mit Gewehren erschossen. Der Vorwurf gegen die Getöteten: Menschenschmuggel nach China.
Die Hinrichtungen fanden in Städten statt, die in der Nähe der Grenze zu China liegen. Südkoranische Menschenrechtler gehen davon aus, dass in der letzten Zeit mindestens weitere 70 Hinrichtungen in der Nähe der chinesischen Grenze durchgeführt wurden. In den vergangenen Jahren wurden Hinrichtungen in Nordkorea nicht öffentlich vollzogen.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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