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08.08.2005 | US-Häftling ist schlau genug für die Giftspritze

Daryl Atkins soll sterben, so haben Geschworene im US-Bundesstaat Virginia entschieden. Dem verurteilten Mörder droht die Hinrichtung im Dezember. Atkins, 27, schreibt Justizgeschichte: Laut IQ-Test ist er nur denkbar knapp nicht geistig behindert - weil er in den Jahren hinter Gittern klüger wurde.

Bisher galt Daryl Atkins als geistig zurückgeblieben, sein niedriger Intelligenzquotient schützte ihn vor der Exekution. Doch weil er im Laufe der Haftzeit einige IQ-Punkte hinzugewonnen hat, hält ihn eine Jury nun für geistig fit genug für die Giftspritze. Nach 13-stündigen Beratungen entschieden die Geschworenen jetzt, dass Atkins nicht geistig zurückgeblieben ist und am 2. Dezember dieses Jahres hingerichtet werden soll.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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