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29.04.2005 | US-Soldat wird zum Tode verurteilt

Ein US-Militärgericht auf dem Stützpunkt Fort Bragg (North Carolina) hat einen Feldwebel wegen des Mordes an zwei Kameraden in Kuwait zum Tode verurteilt.

Der heute 34-Jährige Hasan Akbar hatte am 23. März 2003 in dem US-Lager in Kuwait zudem 14 andere Soldaten mit Gewehrschüssen verletzt. Dies wurde als versuchter Mord in 14 Fällen gewertet. Das Todesurteil muss noch von weiteren Instanzen des US-Militärs überprüft werden.

Akbars Verteidiger hatte argumentiert, dass sein Mandant «geistig krank» und für den Militärdienst nicht geeignet gewesen sei. Wegen seines Geisteszustandes dürfe der Mann aus Los Angeles nicht hingerichtet werden.Die Anklage betonte, dass Akbar den Anschlag geplant und in seinem Computertagebuch geschrieben habe, er wolle so viele seiner Kameraden wie möglich töten. Nach Auffassung der Regierung verdiene Akbar die Todesstrafe.

Die letzte Hinrichtung nach Militärstrafrecht fand in den USA im Jahre 1961 statt.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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