zurück zur Übersicht

05.02.2006 |

Der als 'Liebling der Konservativen' geltende Samuel Alito überraschte an seinem ersten Tag im Amt in seiner ersten Entscheidung zu einem Todesstrafenfall damit, dass er nicht mit den konservativen Richtern John G. Roberts Jr., Antonin Scalia und Clarence Thomas für die Aufhebung eines Stays stimmte, den der texanische Todeskandidat Michael Taylor von einem Berufungsgericht früher am Tag erhalten hatte, sondern mit den Richtern Stephen Breyer, Ruth Bader Ginsburg, Anthony Kennedy, David Souter und John Paul Stevens für eine Beibehaltung des Hinrichtungsaufschub. Auch dieser Aufschub -wie schon in den Fällen Rutherford und Hill in Florida (siehe unten) - wurde gewährt, nachdem die Rechtsanwälte die Hinrichtungsmethode per tödlicher Injektion als 'grausame und ungwöhnliche Bestrafung' angegriffen hatten.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht