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18.03.2006 | North Carolina: Patrick Moody 39 hingerichtet

Moody war zum Tode veurteilt worden, weil er 1994 den Mann seiner damaligen Freundin erschossen hatte, um zusammen mit der Freundin die Lebensversicherung zu kassieren. Moody hatte - wie viele andere zum Tode Verurteilte auch - gegen die Hinrichtungsmethode Gifspritze geklagt. Anders als in Kalifornien, wo ein Bundesrichter im vergangenen Monat die dortige Hinrichtungsmethode faktisch außer Kraft gesetzt hatte (siehe weiter unten), hatte Moody keinen Erfolg. Sowohl eien Bundesbezirksgericht als auch der US Supreme Court lehnten einen Hinrichtungsstop ab. Am Tag vor der Hinrichtung hatte Moody zum ersten mal seit er im Todestrakt ist Besuch seiner Familei ohne Trennscheibe. Moody wurde am 17.3. um 2:19 Ortszeit im Zentralgefängnis in Ralegih für tot erklärt.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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