zurück zur Übersicht

02.05.2006 | Texas: Cameron Todd Willingham 2004 vermutlich unschuldig hingerichtet

Das Innocence Project, ein gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fehlurteile aufzudecken, veröffentlichte heute eine tudie, derzufolge 4 der landesweit wichtigsten Brandexperten zu der Auffassung gelangten, dass Cameron Todd Willingham im Februar 2004 vermutlich unschuldig durch den Staat Texas hingerichtet wurde. Die dem Urteil zugrundeliegenden Beweise nannten die Experten ungenügend und wissenschaftlich widerlegt. Sie fordern eine offizielle Wiederaufnahme des Verfahrens.
Willingham war zum Tode verurteilt worden, weil er einen Brand gelegt haben soll, dem seine drei Kinder zum Opfer gefallen sind. Er bestritt stets, die Tat begangen zu haben. 'Die einzige Aussage, die ich machen will ist, dass ich ein unschuldiger Mann bin, verurteilt für ein Verbrechen, dass ich nicht begangen habe. Ich wurde 12 Jahre lang verfolgt für etwas, das ich nicht begangen habe.', waren Willinghams letzten Worte, bevor er am 17. Februar in Huntsville, Texas mit der Giftspritze hingerichtet wurde.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht