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30.05.2006 | Virginia: Rutherford Institut äußert sich gegen Hinrichtung von Percy Levar Walton

John W. Whitehead, Anwalt, Gründer und Präsident des gemeinnützigen konservativ ausgerichteten Rechtsinstituts forderte Gnade für Walton 27, der am 8. Juni hingerichtet werden soll.

Walton ist psychotisch schizophren und leidet seit seiner Jugend an mehreren geistigen Erkrankungen. Er ist im Todestrakt für drei Morde, die er als 18-jähriger beging.Whitehead: ' Walton, der von den Gefängnisaufsehern 'Crazy Horse' genannt wird, ist sich kaum bewusst, welches Schicksal ihn erwartet. Während andere andere Todeskandidaten iher Zeit damit verbringen, iher letzten Studen herunterzuzählen, verbringt Walton seine zeit damit, große Mengen von Salz-, Pfeffer- und Zuckertütchen in seiner Zelle anzuhäufen.

Und während die Beamten des Staats Waltons bevorstehende Hinrichtung als die äußerste Form der Bestrafung ansehen mögen, sieht Walton selbst seine Hinrichtung nicht als Ende seines Lebens an. Stattdessen glaubt er, dass seine Hinrichtung Leben wiederherstellen wird, sein eigenes Leben, das seines Großvaters und das seiner Opfer. Während seines Verfahrens lachte Walton, winkte Angehörigen im Gerichtssaal zu und schrieb inkohärente Anweisungen an seinen Anwalt. (...)

Keine wirklich zivilisierte und humane Gesellschaft richtet die Hilflosen hin. So etwas zu tun ist ein Rückfall in die Barbarei. Es muss Grenzen geben, die wir nicht überschreiten dürfen, auch nicht im Namen der Gerechtigkeit oder des öffentlichen Wohls.'

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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