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22.07.2007 | UN-Aufruf zur Abschaffung der Todesstrafe

Der Präsident der Generalversammlung der UNO erhielt einen Brief, in welchem stand, dass Gabon, die Demokratische Repubilk Kongo, Kazakhstan, Kirgistan, Mail, Namibia, die Russische Föderation , Ruanda, Tadschikistan und Turkmenistan den 85 Staaten, die bereits eine Erklärung zur Abschaffung der Todesstrafe unterzeichnet hatten, beigetreten sind. Das Dokument sagt, dass die unterzeichnenden Länder fest davon überzeugt sind, die Abschaffung der Todesstrafe das Vorwärtskommen der menschlichen Würde und den Fortschritt der Menschenrechte fördere. Die Todesstrafe als Mittel zur Abschreckung bringt keine zusätzlichen Vorteile. Alle Fehler oder Defizite im Justizsystem werden irreversibel, wenn eine Strafe in einer grausamen und inhumanen Weise einem Menschen sein Recht auf Leben verwehrt. Die Erklärung sagt aus, dass der Trend zur Abschaffung der Todesstrafe von der ganzen Welt beobachtet wird und beinhaltet den Aufruf an die Länder, welche die Todesstrafe noch immer anwenden, diese in der Anwendung stückweise zu reduzieren und in der Zwischenzeit ein Moratorium gegen Hinrichtungen auszurufen. Armenien, Georgien, Lettland. Lithauen, Moldawien, die Ukraine und Estland hatten die Erklärung nach Berichten des UN-Nachrichten-Zentrums bereits zuvor unterzeichnet.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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