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10.12.2008 | Bundeskanzlerin Merkel spricht anlässlich des 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Bei der Veranstaltung '60 Jahre Menschenrechte' von Amnesty International und der Friedrich-Ebert-Stiftung sagte Kanzlerin Merkel in ihrer Festrede, Deutschland werde weiter gegen Folter und Todesstrafe eintreten.

'Wir setzen uns gegen Folter und Todesstrafe ein. Beides ist weder ethisch noch rechtspolitisch zu rechtfertigen.

Ich glaube, es war ganz wichtig, dass im Rahmen der 62. Generalversammlung der Vereinten Nationen erstmals eine Resolution gegen die Todesstrafe durchgesetzt werden konnte. Dadurch gewinnen Ansichten und Überzeugungen, dass der Schutz von Menschenrechten keine rein nationale Aufgabe ist, mehr Nachdruck. Auch und gerade das Thema Todesstrafe muss eben immer wieder mit allen Ländern besprochen werden und kann auch nicht einfach mit Blick auf Traditionen oder alte Rechtsetzungen legitimiert werden.'

Die kompette Rede der Bundeskanzlerin können Sie hier nachlesen

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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