zurück zur Übersicht

17.10.2008 | Verbrechen Francos werden untersucht

Madrid (dpa/ND). Der spanische Ermittlungsrichter Baltasar Garzón hat die Hinrichtungen während der Franco-Diktatur 1939-1975 und des vorangegangenen Bürgerkriegs als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft. Diese seien daher auch nicht verjährt und müssten untersucht werden, entschied er am Donnerstag in Madrid. Das Amnestie-Gesetz aus dem Jahre 1977 sei für diese Gräueltaten nicht anwendbar. Zugleich ordnete der Richter die Öffnung von 19 Massengräbern mit Hinrichtungsopfern aus dem Bürgerkrieg 1936-1939 an.

(Quelle: Neues Deutschland)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht