zurück zur Übersicht

13.01.2009 | Iran: Steinigung zweier Männer

Wie Justizsprecher Ali Remza am Dienstag mitteilte, wurden im Dezember zwei Männer in der Stadt Maschad wegen Ehebruchs gesteinigt.

Bei Ehebruch kann zum Tode durch Steinigung verurteilt werden. Bei einer Steinigung werden Frauen bis zum Hals eingegraben, Männer bis zur Hüfte. Danach werden die Verurteilten so lange mit Steinen beworfen bis der Tod eintritt. Für die Steine ist eine gewisse Größe vorgeschrieben: sie dürfen nicht so groß sein, dass der Tod sofort eintreten kann.

Ein weiterer zum Tode durch Steinigung verurteiltem Mann gelang es, sich während der Steinigung aus dem Loch zu befreien. Nach islamischem Recht wurde er hierdurch freigesprochen.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht