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25.11.2009 | Oberster Gerichtshof von Kentucky stoppt alle Hinrichtungen bis Vorschriften befolgt sind

Die Todestraktinsassen Thomas C. Bowling, Ralph Baze und Brian Keith Moore klagten vor dem Obersten Gerichtshof von Kentucky gegen das Hinrichtungsprotokoll des Staates.

Heute entschied das Gericht, dass der Staat den staatlich vorgeschriebenen administrativen Prozeduren folgen muss bevor das momentane Hinrichtungsprotokoll angewendet werden kann. Außerdem müsse Kentucky öffentliche Anhörungen zur Hinrichtung mit dem aus drei Drogen bestehenden Cocktail halten. Die Gefängnisbehörde müsse laut dem Gesetz von Kentucky eine Vorschrift öffentlich bekannt machen, die alle Teile des Hinrichtungsablaufs der Exekutionen mittels Giftinjektion beschreibt. Ausgenommen hiervon seien nur Dinge, die rein interne Dinge betreffen, wie die Identitäten der Mitglieder des Hinrichtungsteams, der Aufbewahrungsort der Drogen und andere sicherheitsrelevante Dinge.
(Quelle: Kentucky.com)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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