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14.01.2009 | Texas: Curtis Moore hingerichtet

Curtis Moore wurde für die Morde an 3 Menschen zum Tode verurteilt. Schon im Jahr 2002 hatte er einen Hinrichtungstermin, doch die geplante Hinrichtung wurde drei Stunden vor dem Termin durch den US Supreme Court gestoppt.

Dieser stimmte damals den Anwälten Moore's zu, dass geprüft werden solle, ob Moore geistig behindert sei. In diesem Jahr lehnte der Berufungsausschuss es ab, eine geistige Behinderung Moore's anzuerkennen und machte damit den Weg für die erste Hinrichtung in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr frei.

Im November 1995 wurden Roderick Moore und LaTanya Boone erschossen in einem Graben in Fort Worth gefunden. Noch in der gleichen Nacht fand die Feuerwehr Darrel Hoyle und Henry Truevillian angeschossen und verbrannt in einem Auto. Hoyle überlebte schwer verletzt und führte die Polizei zu Curtis

Moore's 17-jährigem Neffen. Vom zweiten Täter konnte Hoyle nur den Wagen beschreiben: ein pinkfarbener Truck. Moore hatte einen solchen Wagen. Die Morde standen im Zusammenhang mit einem Drogenbetrug.

In seinen letzten Worten dankte Curtis Moore Irene Wilcox, einer Frau, die sich seit Jahren um die geistlichen Bedürfnisse der Todestraktinsassen kümmert. Moore sprach weder zum Überlebenden der Mordserie noch zu den Opferangehörigen.

Curtis Moore wurde um 18.21 Uhr für tot erklärt.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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