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29.12.2009 | Texas: Stephen Moody, 52, hingerichtet

Im Jahr 1991 brach Stephen Moody in das Haus des Drogenhändlers Joseph Hall ein um Geld zu stehlen, Joseph Hall wurde ermordet und Stephen Moody erhielt die Todesstrafe für seine Tat.

Im Frühjahr dieses Jahres bat er den Richter, seinen Hinrichtungstermin so bald wie möglich anzusetzen. Er sagte, das Leben im Todestrakt sei eine 'grausame und unübliche Strafe'. Moody hatte seinen Anwälten verboten, seine Berufung beim texanischen Begnadigungsausschuss einzureichen.

In der letzten Woche erklärte Moody gegenüber der Presse, dass er niemandem anderen als sich selbst die Schuld an seiner Situation geben würde.

 

Er machte eine eidesstattliche Aussage, dass sein angeblicher Komplize, Calvin Doby, unschuldig sei. Doby hat bereits 17 Jahre der lebenslänglichen Freiheitsstrafe, der er für seine Rolle in dem Mord erhielt, im Gefängnis verbracht. Aufgrund von Moodys Aussage wurde nun eine erneute Berufung eingelegt.

In seinen letzten Worten richtete sich Moody an die Mutter und den Sohn des Opfers und sagte: 'Ich kann nur bitten, dass Ihr den Frieden habt, den ich habe.'

Am Mittwoch Abend um 18.20 Uhr begannen die tödlichen Drogen zu fließen. Acht Minuten später wurde Stephen Moody für tot erklärt.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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