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25.06.2009 | Zwei Hinrichtungen in China wegen Heroinschmuggels aus Myanmar

Ein Gericht im Nordosten von China sagte am Dienstag, dass es im letzten Monat Liu Fuying und Sun Yulong hinrichten ließ, die schuldig befunden worden waren, eine Drogenschmuggler Bande, die Heroin aus Myanmar nach China brachte, angeführt zu haben.

Die Männer wurden im letzten August zum Tode verurteilt, doch die Hinrichtungen wurden erst nach Genehmigung durch den Supreme People’s Court durchgeführt.

China hält Informationen zur Todesstrafe und Hinrichtungen geheim, doch die in den USA ansässige Dui Hua Stiftung geht von mindestens 5000 Hinrichtungen jährlich aus. In den letzen Jahren hat China die Todesstrafe beschränkt auf 68 Straftaten. Vor 1997, als die Todesstrafe auch noch wegen Diebstahl ausgesprochen werden konnte, war die Zahl der vermuteten Hinrichtungen bei über 10000.

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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