zurück zur Übersicht

24.01.2011 | Verband forschender Arzneimittelhersteller und Bundesärztekammer unterstützen Lieferboykott für Hinrichtungsgift

Nach dem Appell von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler an Pharmafirmen, keine Mittel zu Exekutionszwecken in die USA zu liefern, sprachen sich heute sowohl der Verband forschender Arzneimittelhersteller als auch die Bundesärztekammer für einer Lieferboykott von Hinrichtungsgift in die USA aus.

Susan E. Knoll, Sprecherin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller, sagte heute: "Sollten entsprechende Lieferanfragen hier eintreffen, werden sie abgelehnt". Der Verband sieht dies als ethische Verpflichtung.

Frank Ulrich Montomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer, sagte: "Die deutsche Pharmaindustrie kann zeigen, dass sie ethisch handelt, wenn sie sich hier beteiligt." Sowohl die American Medical Association als auch die Bundesärztekammer habe schon in der Vergangenheit beschlossen, nicht an Todesstrafen mitzuwirken.
(Quelle: Pharmazeutische Zeitung)

Links:

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht