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13.03.2012 | Afghanistan: Amoklälufer droht Todesstrafe in den USA

Nachdem ein US-Soldat in der Provinz Kandahar 16 Zivilisten erschossen hat, könnte er dafür in den USA die Todesstrafe erhalten, so Verteidigungsminister Panetta. Das Parlament in Kabul fordert, den Soldaten für seine Bluttat in Afghanistan vor Gericht zu bringen.

Wie bekannt wurde, soll der ausgebildete Scharfschütze 2010 bei einem seiner drei Irakeinsätze schwere Kopfverletzungen erlitten haben, Militärärzte hielten ihn dennoch für diensttauglich. US-Regierung und Nato sind bestrebt, die Tat als Einzelfall darzustellen. Der Inhaftierte verweigere bislang die Aussage. Afghanische Stellen halten die Toleranzgrenze des Volkes inzwischen für überschritten, die Taliban kündeten massive Vergeltungsmaßnahmen an.

Quelle: cte, Reuters, dpa

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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