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09.07.2012 | China: 802 mutmaßliche Kinderhändler verhaftet

Wie das chinesische Ministerium für Öffentliche Sicherheit bekanntgab, hat die Polizei in 15 Provinzen 181 Kinder befreit und 802 Personen unter dem Verdacht des Kinderhandels verhaftet.

Dabei wurden laut einer offiziellen Erklärung auf der Internetseite des Ministeriums in einer konzertierten Aktion zwei Kinderhändlerringe gesprengt und deren Anführer gefasst.

Die landesweite Operation wurde durchgeführt, nachdem Polizeibeamten Anfang des Jahres Anzeichen für Menschenhandel aufgefallen waren. So wurden in einer Klinik in der nordchinesischen Provinz Hebei verhältnismäßig viele auswärtige hochschwangere Frauen gesehen.

Der blühende Handel mit Babys ist vor allem auf die strikte Handhabung der Ein-Kind-Politik Chinas zurückzuführen.

Die Gerichte greifen im Gegenzug meist zu harten Strafen. So erhielten vor einem Monat drei Dutzend Personen wegen Kinderhandels Freiheitsstrafen, ihre Anführerin wurde zum Tode verurteilt.

Quelle: Associated Press

 

Links:

www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de/nc/aktuelles/nachrichten/details/article/china-todesurteil-fuer-menschenhandel.html

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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