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28.08.2013 | Iran: 39 Exekutionen in nur einer Woche

In verschiedenen Gefängnissen in Iran wurden seit dem 21. August 39 Gefangene hingerichtet. Alle sollen die Todesstrafe für Drogendelikte erhalten haben.

Im Gefängnis von Ahwaz wurde am 24. August ein wegen Drogenhandel verurteilter Mann namens Said Gashtil gehängt. Der Nachrichtenagentur Mehr zufolge soll er mit 11 Kilo Heroin gehandelt haben. Als sein Gnadengesuch zum zweiten Mal abgelehnt wurde, fand die Hinrichtung statt.

Im Zentralgefängnis von Qom erfolgte am Montag, den 26. August, die Exekution von fünf Häftlingen. Das gab die Justizautorität von Qom über die staatliche Tageszeitung Aser-e Iran bekannt.

Auch ihnen hatte man Drogenhandel zur Last gelegt. Der Anklagevertreter Mostafa Barzegar Ganji erklärte, die namentlich nicht genannten Männer hätten "mit 354 Kilo Opium, 15 Kilo Crack und 3 Kilo Heroin gehandelt sowie 2 Kilo Crack in Verkehr gebracht".

In Ardebil wurde ebenfalls am Montag laut der staatlichen Rundfunkgesellschaft IRIB ein 56-jähriger Gefangener gehängt.

Darüber hinaus wurde über die vom Staat geführte Webseite INN gemeldet, dass in der Provinz Fars vier Angeklagte zum Tode verurteilt wurden.

Quellen: Human Rights Activists News Agency, NCR-Iran

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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