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16.04.2013 | Iran: Neun Personen hingerichtet

Wie iranische Justizbehörde in Fars über ihre Internetseite verlauten ließ, wurden heute neun Menschen exekutiert. Sechs von ihnen wurden öffentlich gehängt, die anderen am Galgen im Gefängnis.

Die Häftlinge waren demnach in der Provinz Fars im Süden des Iran der "Feindschaft zu Gott und Verdorbenheit auf Erden" (moharebeh) schuldig gesprochen worden, ihnen wurde bewaffneter Raub, Mord und Entführung in mehreren Fällen angelastet. Lediglich die Initialen der Verurteilten wurden angegeben.

Die iranische Auslegung der Schariagesetze interpretiert die Verwendung von Schusswaffen, Messern oder Schlagstöcken als "Moharebeh" und bestraft dies mit dem Tode.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilte die Hinrichtungen, Teheran besteht jedoch auf deren Notwendigkeit, um Recht und Ordnung im Land aufrecht erhalten zu können. Zudem würden Todesurteile erst nach gründlichen Verfahren vollstreckt.

Quelle: Agence France-Presse

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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