zurück zur Übersicht

12.07.2013 | Kalifornien: Bundesstaat besteht nicht mehr auf Hinrichtungsprotokoll

Kalifornien will nicht mehr unbeirrt auf der Vorgehensweise beharren, mit der künftig in dem Bundesstaat Verurteilte exekutiert werden sollten, sondern sich wohl ebenfalls auf die Methode mit lediglich einem Präparat festlegen, die andere Bundesstaaten sich bereits zu Eigen gemacht haben.

Immer wieder hatten juristische Anfechtungen die Genehmigung des neuen Hinrichtungsprotokolls hinausgezögert. Die Situation war derart verfahren, dass die Regierung unter Gouverneur Brown nun zum Ablauf der Frist vor zwei Tagen beschloss, gegen eine Gerichtsentscheidung vom Mai, die die Hinrichtungsmethode des Bundesstaats mit drei Medikamenten für ungültig erklärte, nicht in Revision zu gehen.

Das Gericht hatte so entschieden, da Staatsbeamte sich bei der Neufassung vor mehreren Jahren nicht an verwaltungstechnische Vorschriften gehalten hatten.

Eine Sprecherin der Gefängnisbehörden erklärte, der Gouverneur und andere Staatsbeamte werden jetzt eine Methode ausarbeiten, wie zum Tode Verurteilte mit einer tödlichen Dosis eines Sedativs exekutiert werden können.

Quelle: Mercury News

 

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht