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29.10.2013 | Marokko: Mann zum Tod verurteilt

In Marokko erhielt letzten Donnerstag ein 30-Jähriger die Todesstrafe, dies meldete die offizielle Nachrichtenagentur MAP. Er war schuldig gesprochen, ein zweijähriges Mädchen entführt, vergewaltigt und ermordet zu haben.

Der Mann, selbst Vater eines kleinen Mädchens, muss zudem der Familie des Opfers eine Zahlung in Höhe von 200.000 Dirham (etwas über 17.000 Euro) leisten.

Im vergangenen Jahr verurteilten Gerichte in Marokko zehn Personen wegen unterschiedlicher Straftaten zum Tod, dies meldete die Zeitung L'Economiste. Derzeit warten dort 100 Menschen auf die Urteilsvollstreckung.

Seitdem 1993 in Marokko ein Moratorium verhängt wurde, ist in dem Land zwar niemand mehr hingerichtet worden, doch die Todesstrafe ist noch nicht abgeschafft.

Quelle: Sapa, Agence France-Presse

 

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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