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11.11.2013 | Nordkorea: Offenbar öffentliche Hinrichtungen

Wie die südkoreanische Zeitung "JoongAng Ilbo" unter Berufung auf eine ungenannte Quelle berichtet, sollen in Nordkorea etwa 80 Häftlinge öffentlich erschossen worden sein.

Die Anklage gegen die etwa 80 Personen habe auf Besitz verbotener Fernsehserien aus Südkorea oder Prostitution gelautet.

Bei den Exekutionen, die am 3. November in sieben Städten stattfanden, seien Tausende Zuschauer anwesend gewesen. In der Hafenstadt Wonsan beispielsweise sollen die Behörden in einem Stadion 10.000 Personen versammelt und dann acht Verurteilte erschossen haben.

Die Angaben konnten noch nicht bestätigt werden. Überläufer aus Nordkorea sprechen allerdings von derartigen Gerüchten. Die Regierung fürchte wohl den gesellschaftlichen Wandel und suche, die Bevölkerung einzuschüchtern.

Quelle: Spiegel

 

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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