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17.10.2013 | Papua-Neuguinea: Todesstrafenkritik der EU zurückgewiesen

Die Regierung verwahrt sich strikt gegen Äußerungen der Europäischen Union über die Anwendung der Todesstrafe in Papua-Neuguinea.

Justizminister Kerenga Kua verurteilte die Kritik an der neuen Politik der Regierung durch Diplomaten aus Europa.

Die Botschafter Martin Dihm (EU) und Pascal Maubert (Frankreich) sowie die Hochkommissarin Jackie Barson (Großbritannien) hatten gesagt, die Wiedereinführung der Todesstrafe als Maßnahme, die Kriminalität in Papua-Neuguinea einzudämmen, sei eine beunruhigende Entwicklung, die man in ihren Heimatländern ausführlich erörtert habe.

Kua forderte daraufhin die Diplomaten auf, Papua-Neuguinea nicht zu bedrohen oder einzuschüchtern in der Frage, wie in dem Land Gesellschaftspolitik betrieben wird.

Quelle: Radio New Zealand International

 

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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