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18.04.2013 | Saudi-Arabien: Mann hingerichtet und gekreuzigt

Wie einer Meldung des Innenministeriums zu entnehmen war, ließ ein Gericht in Saudi-Arabien einen Mann aus dem Jemen exekutieren und kreuzigen.

Der Jemenit Mohammed Rashad Hussein soll demnach den pakistanischen Gastarbeiter Sayed Khan überfallen, beraubt und vergewaltigt haben, bevor er ihn tötete.

In der Erklärung heißt es weiter, Hussein habe zuvor mehrfach in der Stadt Jizan im äußersten Süden des Landes versucht, Männer anzusprechen und sie zu Sex zu nötigen.

Darüber hinaus wurde bekannt gegeben, Hussein sei von einem Gericht wegen unterschiedlicher Straftaten, darunter Banditentum, Diebstahl, homosexuellem Geschlechtsverkehr und Mord, der Prozess gemacht worden. Die Art der Exekution, also durch Enthaupten oder Erschießen, habe das Gericht allerdings nicht angegeben.

Veröffentlicht wurde die Erklärung des Ministeriums vor zwei Wochen in einigen Medien auf Arabisch, sie wurde jedoch von keinem englischsprachigen Organ übernommen.

Unbestätigte Quellen kritisierten, in Saudi-Arabien seien Schuldspruch und Härte der Bestrafung der subjektiven Auslegung der sunnitischen Religionsgelehrten sowie königlichen Erlassen unterworfen.

Häufig spiele die soziale Herkunft, Religion und Staatszugehörigkeit der Angeklagten eine Rolle bei der Verurteilung. Gastarbeiter aus nicht-westlichen Ländern werden zumeist härter bestraft als Einwohner Saudi-Arabiens.

Quelle: Gay Star News

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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