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16.05.2013 | Texas: Jeffrey Williams hingerichtet

Gestern abend wurde Jeffrey Demond Williams aus Houston mittels tödlicher Injektion exekutiert. Der 37-Jährige hatte vor vierzehn Jahren einen Polizisten getötet.

Der 39-jährige Troy Blando beobachtete am 19. Mai 1999 ein Motel, wo der Diebstahl von Autos vermutet wurde, als er Williams mit einem einige Tage zuvor als gestohlen gemeldeten Lexus vorfahren sah. Williams hatte sich seiner Verhaftung entziehen wollen, dabei erschoss er Blando, der ihm gerade Handschellen anlegen wollte.

Die Hinrichtung begann etwa eine Stunde, nachdem alle noch kurzfristig eingereichten Anträge des Verurteilten vom Obersten US-Gericht abgewiesen worden waren.

Als die Chemikalie zu wirken begann, hob Williams kurz den Kopf, atmete mehrmals tief ein und fing dann an, leicht zu schnarchen. Er wurde 26 Minuten nach Beginn der Exekution um 18:36 Uhr Ortszeit für tot erklärt.

Zeugenaussagen und Geständnisse brachten Williams auch mit vier Raubüberfällen, einer weiteren Schießerei und einem versuchten Raub in Verbindung.

Es war die sechste Hinrichtung des Jahres in Texas, wo seit 1982 insgesamt 498 Häftlinge exekutiert worden sind. Gouverneur Rick Perry hat bis dato die Hinrichtungsbefehle von 259 Gefangenen unterzeichnet. Für die kommenden Monate sind bereits mindestens acht weitere Termine angesetzt.

Quellen: Houston Chronicle, Associated Press, Rick Halperin

 

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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