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30.09.2014 | Alabama: Todesstrafe-Verfahren verzögert sich

Der Mordprozess von John Clayton Owen, 30, der seine 91-jährige Nachbarin erwürgte, wird nicht statt wie geplant im November stattfinden, sondern wurde auf den 18. Mai 2015 festgelegt.

Bezirksrichter Billy Bell gab damit einem Antrag der Verteidigung im Fall von John Clayton Owens statt. Die Staatsanwälte fordern die Todesstrafe für Owen.

Owen wird des Einbruchs und des Mordes an Doris Richardson beschuldigt. Richardsons Leiche wurde am 26. August 2011 gefunden. Ein Polizei-Ermittler sagte aus, dass Owen zwar den Einbruch in Richardsons Hause gestand, aber bestritt, sie getötet zu haben.

Owens, der mit seinem Onkel neben Doris Richardson lebte, mähte manchmal ihren Rasen.

Richter Bells Entscheidung beruht darauf, dass die Verteidigung sich über Verzögerungen bei den DNA-Testergebnissen und anderer Aufzeichnungen von der Staatsanwaltschaft beschwert hatte. Die Verteidigung sagte, dass DNA-Experten keine Zeit hätten, die Unterlagen und Materialen bis zur geplanten Verhandlung im November zu überprüfen.

Bell äußerte in seinem Beschluss, Verzögerungen und Fehlkommunikation hätten dazu geführt, "dass die Verteidigung nicht angemessenen zum geplanten Verhandlungstermin vorbereitet wäre. Owen habe ein Recht auf ein faires Verfahren.“

Quelle: http://www.al.com/news/huntsville/index.ssf/2014/09/capital_murder_trial_for_man_c.html

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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