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14.12.2014 | Missouri: Paul Goodwin hingerichtet

Mit einer Stunde Verspätung wurde am Mittwochmorgen nach Mitternacht der 48-jährige Paul Goodwin im US-Bundesstaat Missouri mit einer tödlichen Injektion hingerichtet.

Er war zum Tod verurteilt, weil er 1998 eine 63-jährige Frau zunächst sexuell belästigt und dann mit einem Hammer erschlagen hatte. Während Goodwins Schwester in einer schriftlichen Stellungnahme erklärte, ihr Bruder habe die Todesstrafe nicht verdient, weil er seine Tat ohne Vorsatz verübt und mit einem IQ von höchstens 73 mehr das Wesen eines Kindes, als das eines Erwachsenen habe, sagte eine Tochter des Opfers, Goodwin verdiene keine Gnade und sie habe lange auf diesen Tag gewartet. Sie hoffe, dass die schlimmen Erinnerungen dadurch vergehen würden. Zehn Opferangehörige waren Zeugen der Hinrichtung. Für Goodwin waren sechs Zeugen anwesend, darunter seine Mutter und zwei Schwestern. Goodwin verzichtete auf ein letztes Statement.

Quelle: deathpenaltynews.blogspot.de/2014/12/missouri-executes-paul-goodwin.html

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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