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27.02.2014 | Saudi-Arabien: Elfte Exekution des Jahres

Einer Erklärung des Innenministeriums zufolge ließ Saudi-Arabien am Mittwoch in Qatif einen Mann enthaupten, der verurteilt war, einen anderen Bürger des Königreichs ermordet zu haben.

Die über die offizielle Nachrichtenagentur SPA verbreitete Erklärung besagte, Abdullah Al Mabyuq habe nach einem Streit Mohammad Al Faraj erschossen.

Damit stieg die Zahl der in diesem Jahr durchgeführten Hinrichtungen auf zehn. Im Vorjahr exekutierte das konservative Königreich laut AFP insgesamt 78 Personen.

Amnesty International berichtete, die Zahl der in Saudi-Arabien Hingerichteten sei von 27 im Jahr 2010 - fünf davon Ausländer - im Folgejahr auf 82 hochgeschnellt, darunter seien 28 Ausländer gewesen, 2012 sank sie geringfügig auf 79, 27 von ihnen aus dem Ausland.

In Saudi-Arabien sieht die Scharia die Todesstrafe vor für Vergewaltigung, Mord, Abfall vom Glauben, bewaffneter Raub, Homosexualität und Drogenhandel.

Quelle: Agence France-Presse

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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