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05.02.2014 | USA: Neuer Rekord an Fehlurteilen

Einer Meldung vom Dienstag zufolge wurden allein im vergangenen Jahr 87 Fehlurteile aufgedeckt, so viele wie noch nie. Einer von ihnen war der zum Tode verurteilte Reginald Griffin.

Insgesamt traf es laut der nun veröffentlichten Studie von US-Wissenschaftlern in den 25 Jahren seit Einführung des Registers im Jahr 1989 etwa 1300 Personen, deren Unschuld sich erst nach rechtskräftiger Verurteilung herausstellte.

Das Death Penalty Information Center benennt für den Zeitraum 1973 bis heute insgesamt 143 Todestrakthäftlinge, deren Verurteilung nachträglich aufgehoben werden musste.

Darunter befand sich auch der 2013 aus der Todeszelle entlassene Reginald Griffin, der dreißig Jahre unschuldig hinter Gitter saß, um dort auf seine Exekution zu warten.

Quellen: Handelsblatt, Death Penalty Information Center

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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