zurück zur Übersicht

21.10.2015 | Arkansas setzt ausstehende Hinrichtungen vorerst aus

Der Oberste Gerichtshof in Arkansas hat die anstehenden acht Hinrichtungen vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Grund dafür ist eine Klage, die die Anwälte der betroffenen Häftlinge einreichten, um gegen die Verschwiegenheitsklausel der verwendeten Medikamente vorzugehen.
Die Anwälte fordern, über Herkunft und Produktion der Medikamente Auskunft erlangen zu können. 

Die Generalstaatsanwältin Leslie Rutledge sprach sich gegen den Aufschub aus und ist der Ansicht, den Angehörigen der Opfern damit keine Gerechtigkeit zu verschaffen.
"Ich werde weiterhin für die Ausführung der Todesstrafe (in diesem Bundesstaat), die Opfer und deren Familien kämpfen," so Rutledge.

Quelle:
http://abcnews.go.com/US/wireStory/arkansass-highest-court-executions-hold-now-34606911

(Claudia Lauer, 21.10.2015)

Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de

zurück zur Übersicht